Als Refertilisierung bezeichnet man das künstliche Wiederherstellen der Eileiter ( bei der Frau ) bzw. Samenleiter ( beim Mann ), wenn diese zuvor durch eine Sterilisation durchtrennt wurden. Durch diese Methode kann es im Erfolgsfall wieder zu einer normalen Zeugung kommen. Da die Erfolgsrate bei einer Refertilisierung wesentlich höher ist, als bei einer künstlichen Befruchtung, sollte diese Methode immer zuerst in Erwägung gezogen werden, wenn nach einer Sterilisation erneut ein Kinderwunsch besteht. Die mikrochirurgische Refertilisierung gehört zu den wenigen kausalen Therapiemöglichkeiten, die es bei der Behandlung der männlichen Infertilität überhaupt gibt. Die Indikation ist immer gegeben, wenn eine sogenannte Verschlußazoospermie vorliegt. Zu etwa 85% handelt es sich dabei um einen Zustand nach Vasektomie. Etwa 6% aller vasektomierten Männer denken aufgrund veränderter Lebensumstände in einer neuen Partnerschaft über eine Refertilisierung nach, weil sie erneut Kinder haben möchten. Über 3% lassen sich refertilisieren.
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10. Dezember 2011 um 06:01
Wieso lässt sich Mann überhaupt vasektomieren??? Das kann ich nicht verstehen! Wer das erst gar nicht tut, braucht auch keine teure Vasovasostomie für 4000 Euro!
Bei 1:05 heißt es: Angst vor der OP. Wie bitte? Wer sich erst hat sterilisieren lassen hat ja wohl die schlimmste OP hinter sich, eine Refertilisierung ist doch dagegen harmlos. Der Mann wird endlich wieder zum Mann!
Und generell zeigt dieses Video das eine Indikation zur Vasektomie sehr oft viel zu vorschnell gestellt wird!